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Sonntag, 8. Mai 2011

Wenn Du nicht in die Schweiz kommst, kommt sie halt zu Dir...

Der ein oder andere wird sich beim Anschauen der Bilder gemerkt haben, dass es 2 neue Bepflanzmöglichkeiten gab.

Meine Schwester lebt bekanntlich in der Schweiz. Damit sie jedoch auch immer ein Stück "zu Hause" erlebt, auch wenn die Strecke "mal eben schnell auf `nen Kaffee" zu weit ist, haben wir uns überlegt - warum nicht ein Stück des Gartens nach eigenen Vorstellungen selbst gestalten...

Si tu ne viens pas voir la Suisse, elle te rejoindra elle-même (oder ähnlich) ... voilá, je présente la résultat exceptionell:





Neues Jahr ... gleicher Garten

Es ist einige Zeit vergangen, in der leider nicht wirklich etwas interessantes zu berichten war. Dieser Umstand änderte sich natürlich schlagartig, wenn das Wetter offener (sonniger) wird und die Arbeit im Garten somit wieder aufgenommen werden kann.

Als erstes haben die Backelse und ich uns Gedanken gemacht, wie der Garten nun endgültig gestaltet werden soll.


...


es war ein langer Prozess...


...



nach reiflicher Überlgung haben dazu entschlossen belastbare Steinmauergewächsteppiche sowie viele winterharte Stauden in den Farben weiß, blau, lila und pink zu setzen. Somit haben wir genug Möglichkeiten den Garten mit einjährigen Pflanzenfarbkleksen zu versehen aber die Grundtöne sind alle im gleichen Farbschema.
Wer hätte gedacht, dass Gartengestaltung tatsächlich eine Wissenschaft für sich ist.

Das Ergebnis... seht selbst:




Samstag, 12. Februar 2011

Winter vs. Frühling

Haben wir doch eben noch gesehen, dass die Pflanzenwelt eigentlich genug vom Winter hat, zeigt dieser die kalte Schulter und hält seit gut 30 Minuten wieder Einzug in die Gefilde


und noch 30 Minuten später...

Die Pflanzenwelt meldet sich zurück

Schneeglöckchen strecken ihre Köpfe aus dem Boden...



... und sogar die Weidenkätzchen kämpfen gegen den Winter an.



Die Natur spielt verrückt...

... heute Vormittag herrschten ca. -1°C und dazu ein eisiger Nord-Westwind.

Das war alles andere als angenehm - sogar für "Nordköppe" wie wir.

Die Natur hingegen meint, es ist Frühling und schenkt uns eine traumhafte Kulisse zum Sonnenaufgang... seht selbst:

Montag, 31. Januar 2011

Quarantäne-Becken

Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit haben uns dazu bewegt für "Neuankömmlinge" ein Quarantänebecken aufzustellen... OK, es wurde nicht "wieder aufgestellt" sondern leistet "noch" seinen Dienst, bis alle Fische vorhanden und gesund ins große Becken umgesiedelt werden konnten.

Wir haben uns dazu entschlossen, dass neue Becken nicht "vollzupfropfen" auf Teufel komm raus sondern eine angenehme Selektion zu haben. Das bedeutet, dass wir die Platys um 3, den "Schwarm" Neons um 10 und die Prachtschmerlen um 2 aufstocken werden.

Die 3 Platys und die "Schwarm-Aufstocker" - Neons haben heute mit wehenden Fahnen ihren Einzug in besagtes Becken gehalten.

Hier nun der heutige "teeny-weeny-winzig-kleine"-Zuwachs:

Zur Erinnerung:
Man wird das dürftig eingerichtete Becken verzeihen und bedenken, dass dieses Becken rein als "Übergangsbecken" dient, welches vollständig eingestellt wird, sobald das Neue vollständig aufgestockt ist.

Umzug ins neue Becken

Das neue Becken ist eingefahren, so dass wir nach und nach nun die Rasselbande umsetzen konnten.

Hier ein paar Impressionen...



Und für die interessierten Aquarianer ein paar Daten & Fakten:

Beckenmaße:
150cm x 50cm x 60cm

Fassungsvermögen:
450l

Besatz:
1 "Klara" (Antennenwels)
2 Skalare
2 Prachtschmerlen
2 Dornaugen
3 Garnelen
3 "Stooges" (Siamesische Rüsselbarben )
4 "Otto´s" (Ohrgitter-Harnischwels)
5 Platys
10er "Schwarm" Neons (8x Neonsalmler, 2x Roter Neon)

Montag, 24. Januar 2011

Angrillen oder was?

Nach dem dicken Schneekleid ...

... endlich wieder ein frei begehbares Grillhäuschen.

Dat muss doch ausgenutzt werden!

(Wer das Datum auf den Bildern nicht entziffern kann: 09.01.2011 =D )



Schneeschmelze und Wassersportarten

Nachdem seit Anfang Dezember auch unser Flachland unter einer dicken Schneedicke versteckt war, hat sich ja nun Mitte Januar der Frühling breit gemacht. Mit Temperaturen von 12-15 Grad gab es erst ein paar Tage Schneematsch, als die ca. 25-30 cm Schnee (an Wegränden manchmal durch Schneeschieben bis zu 1m aufgetürmt) langsam wegtauten.

Dies war aber durchaus noch ertragbar - bis dann das Wasser aus dem Deister zu uns kam. Während unsere Freunde aus dem Schwabenländle über diesen "kleinen Erdbuckel" nur müde lächeln, leben wir in einer Senke hinter der 400m hohen Erhebung.

Direkt hinter unserem Haus fliesst nämlich die Bredenbecker Beeke (ca 1m breiter Bach), welche sich in ihrem weiteren Verlauf mit dem Wennigser Mühlbach vereint zur Ihme, neben der Leine einer der zwei Flüsse im Hannoverschen Land.

Durch die Schneeschmelze drückte soviel Wasser aus höheren Lagen in die Beeke, dass die eigentlich in diesen Bach entwässernden Abflüsse und Zuleitungen gezwungen wurden, ihre Fliessrichtung umzukehren und das Wasser munter aus diversen Gullies mit mehreren ca. 10-15cm hohen Mini-Fontänen heraussprudelte.

Hinter unserem Haus auf dem Feld sind zwei dieser Gullies, die normalerweise mit einem Metalldeckel verschlossen sind - diese wurden aber in der Vergangenheit schon geöffnet, da man sonst nämlich dem Wasser den Ausweg nimmt und es dann gerne bis ins Haus kommt :)

So entwässerten die umgekehrten Abflüsse dann auf die naheliegenden Felder und Wiesen, mit dem Ergebnis, dass nach 2 Tagen Sprudeln der eh schon sehr hohe Grundwasserspiegel über dem Boden lag und ca. 10 cm hohes Wasser auf dem Feld stand.

Uns rettete dann der 1m Höhenunterschied zwischen Haus und Feld - allerdings ist dies eine gute Erinnerung, warum denn in unserer Gegend kein Haus unterkellert werden darf :)





Und hier noch ein ganz schönes:


Sonntag, 23. Januar 2011

Endlich auf dem Weg zu "hübsch" ...

Nachdem die ganze Schose einen Tag getrocknet ist, konnten wir heute im Laufe des Tages das Becken auf seinen neuen und endgültigen Platz setzen.

Der Troll hat sich vorher noch am Farbeimer vergangen und hat die Steine hübsch in weiß angemalert .. aber was rede ich - schaut es euch doch selber an:


Da wir es erst zu 95% mit Wasser und den nötigen Starter-Sachen gefüllt haben, es dementsprechend trübe ist, erspare ich euch vorerst dieses Bild. Ihr werdet es sehen, wenn es klar, sauber und "hübsch" ist.

Schaffe schaffe ... Unterständle baue

Zunächst wurde Putzmaster G. (als gelernter Maurer) verpflichtet, uns sein Wissen und seine Arbeit zur Verfügung zu stellen.

Die ersten Schichten werden fest mit dem Fliesenboden verbunden und schon geht es Stein-Kleber-Stein-Kleber-..-Schicht ab in die Lüfte... Um genau zu sein, geht es insgesamt 60cm in die Höhe:

Die Querbalken ganz unten, dienen zur weiteren Gewichtsverteilung, denn wie wir (und ihr) wissen, ist es immer sinnvoll viele Gewichtsverteilungsmöglichkeiten zu erschaffen ... Man spart sich dadurch unschöne und ungewollte Nebeneffekte (Absacken des Fußbodens, Knicken der Stützen, etc.).

Währenddessen wurde die Arbeitsplatte auf die Farbenpracht unseres Wohnzimmers angepasst:

Die Materialien

Hier nun die Materialien für den neuen Unterbau..

12 x Yton-Stein in 60 x 20 x 10:

Eine Arbeitsplatte ca. 150 x 60 x 4:
plus diverses "Kleinkram" welches man noch zu Hause in den Bastelecken liegen hatte:

- Kleber
- Farbe
- Sprühlack
- rutschfeste Unterlage
- Teppichrest

Bild hinzufügen

Nu aber ...

Zugegeben - der Tisch ist schick, schön, robust und passt hervorragend zum Rest der Einrichtung ...

Leider hätten wir das neue große Becken nur max. zur Hälfte füllen können, was einem Schuss ins Knie gleich und dem sicheren Sieg zum Schild "Ich bin ein Volldepp!" sehr nahe gekommen wäre. Zudem meldete Putzmaster G. Sorgen bezüglich des Fußbodens an, dass dieser an der Stelle wo es vorher stand vielleicht nicht ganz so stark ist um die rund 600 - 650kg dauerhaft zu unterstützen.

Demnach musste nun doch ein neuer Plan her. Die Überlegung "Wollen wir irgendwann einen Kamin oder stellen wir das Becken an den Fleck?" muss sorgfältig abgeworgen werden, denn es ist ein "für immer und ewig" - Geschichte.

Nach 2 Tagen reiflichen Überlegens, haben wir uns dafür entschieden, das Becken zum Wohle aller an eine andere Stelle im Wohnzimmer zu verfrachten.
Eine Stelle:
- die das Gewicht vom Boden her locker wegsteckt
- die auch optisch besser gefällt
- die praktischer ist, da die Essecke nun wieder perfekt genutzt werden kann

Diejenigen, die bei unser trautes Heim bereits kennen, werden die Stelle (welche als Fundament für das neue Becken dient) wahrscheinlich problemlos wieder erkennen:
Richtig, dort stand "früher" der große, schwere Ölofen... demnach 1.) der stahlverstärkte Fußboden, 2.) der doppelte Fliesenboden.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Wer hat die Badewanne bestellt? Part III

Der Plan für heute war es, dass Becken gründlich zu säubern und es mit Nährboden und dem Naturkies zu befüllen.

Als wir zu Hause ankamen und wir uns ans Säubern machten, befiel mich der Gedanke:

Ich bin gut 1,80m groß. Das Becken ist 50cm hoch und der Tisch 63cm, inkl. etwas Füllmaterial zum Begradigen der Tischoberfläche (erneut ca. 4cm) .. macht zusammen 1,17m. Wieso muss ich mich auf Zehenspitzen stellen um den Beckenboden säubern zu können?!
Mit diesem lautgeäußerten Gedanken schauten wir uns das AQ genauer an ... nahmen uns ein Längenmaß.. laut Rechnung haben wir ein 150*50*50 (375l) Becken erhalten und auch bezahlt.. OH F*** ... uns wurde ein falsches Becken mit den Maßen 150*50*60 (450l) geliefert!!!!!

Nachdem sich mein Magen bei dem Gedanken an die astronomisch ansteigenden Wasserkosten kurzfristig in einen einzigen Klumpen verwandelte, nahmen wir es schmunzelnd zur Kenntnis, dass unsere Fische von einem "Dorf" (112l) nun in eine "Großstadt" (450l) umziehen werden.

Im AQ liegen nunmehr 10l Nährboden sowie 30kg Naturkies...

Wir werden morgen erneut 5l Nährboden kaufen ... damit die Hooligans nicht die Pflanzen aus dem Boden reißen, wenn sie ihre wilden Verfolgungsjagden abhalten!!

to be continued...